Sandstein
Das Wichtigste in Kürze
- Sandstein ist ein klastisches Sedimentgestein aus verkitteten sandgroßen Körnern.
- Es fühlt sich rau wie Sandpapier an und zeigt oft Schichten und Schrägschichtung.
- Das Bindemittel (Kieselsäure, Calcit, Eisenoxid) bestimmt seine Härte und Farbe.
Was es ist
Sandstein entsteht, wenn sich Sand – meist Quarzkörner – in Dünen, an Stränden oder in Flussbetten ansammelt und verschüttet, verdichtet und durch mineralischen Zement verkittet wird. Er ist eines der am weitesten verbreiteten und am leichtesten erkennbaren Sedimentgesteine, dessen Farbe von blassem Cremeweiß bis zu tiefem Rostrot reicht.
Wie man es erkennt
Streichen Sie mit einem Finger darüber: Sandstein fühlt sich sandig an, wie grobes Schleifpapier, und man kann oft die einzelnen abgerundeten Körner sehen und fühlen. Er zeigt häufig eine sichtbare Schichtung (Ablagerung) und manchmal geschwungene Schrägschichtungen, die von alten Dünen oder Strömungen zeugen. Bei weicheren, schlecht zementierten Stücken können sich Körner abreiben lassen.
Zement, Farbe & Verwechslungskandidaten
Das Bindemittel ist entscheidend: Kieselgel-gebundener Sandstein ist hart und beständig, Calcit-gebundener Sandstein schäumt in Säure auf, und Eisenoxid-Bindemittel färbt ihn rot oder orange. Unter Metamorphose verschmilzt Sandstein zu Quarzit – viel härter, glasiger und bricht durch die Körner hindurch statt um sie herum. Wenn ein „Sandstein“ Glas ritzt und sich nicht mehr sandig anfühlt, handelt es sich wahrscheinlich um Quarzit.
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