Selenit & Gips
Das Wichtigste in Kürze
- Selenit ist eine kristalline Form von Gips, Mohs-Härte 2 – ein Fingernagel kann ihn zerkratzen.
- Es ist im Laufe der Zeit wasserlöslich und sollte niemals eingeweicht oder nass gereinigt werden.
- Seine Weichheit und sein seidiger Glanz unterscheiden es von härteren, klaren Mineralien.
Was es ist
Selenit ist eine klare, kristalline Varietät von Gips (hydratisiertes Calciumsulfat). Gips tritt auch als faseriger „Faserspat“ (mit einem beweglichen Katzenaugeneffekt), körniger Alabaster und in den spektakulären „Wüstenrosen“-Formationen auf. Alle sind sehr weich – Mohs-Härte 2 – und leicht.
Wie man es erkennt
Das verräterische Merkmal ist die Weichheit: Ihr Fingernagel kratzt Gips leicht, was bei fast nichts anderem, das klar ist, der Fall ist (Quarz und Kalzit sind viel härter). Selenit ist oft farblos und transparent mit einem perlmuttartigen bis glasartigen Glanz und lässt sich in dünnen Platten abziehen oder biegen. Fasergips zeigt ein seidiges, sich verschiebendes Lichtband entlang seiner Fasern.
Pflege – trocken halten
Gips ist leicht wasserlöslich und von weicher Struktur, so dass Wasser ihn matt machen, anätzen oder langsam auflösen kann, und er verkratzt schon bei der geringsten Berührung. Selenit niemals einweichen oder feucht reinigen – stauben Sie ihn stattdessen mit einer trockenen, weichen Bürste ab. Lagern Sie ihn fern von härteren Mineralien und Feuchtigkeit. Seine Schönheit ist echt, aber er ist einer der zerbrechlichsten Steine, mit denen ein Anfänger zu tun hat.
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